Von Kohle, Stahl und Bier zu Hochtechnologie und Logistik – mit welchen Projekten Dortmund den Strukturwandel meistert

Der Niedergang von Kohle, Stahl und Bier kostete die Stadt Dortmund rund 80.000 Arbeitsplätze. Fortan setzte die Politik auf Zukunftsbranchen wie Software & IT, Mikro- und Nanotechnologie sowie Logistik. Heute gehört der Wissenschafts- und Technologiestandort Dortmund zu den Top fünf in Europa.

In der mit circa 600.000 Einwohnern größten Stadt des Ruhrgebiets vollzieht sich seit etwas mehr als 30 Jahren ein dynamischer Strukturwandel. Das Technologiezentrum Dortmund, der Zukunftsstandort Phoenix sowie der Logistikpark Westfalenhütte sind dabei drei Leuchtturmprojekte der Westfalenmetropole.

„Das ist hier natürlich ‘Best of Nordrhein-Westfalen’, wahrscheinlich sogar der ganzen Republik“ – mit diesen Worten berichtete Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von seinem Besuch im Biomedizin-Zentrum Dortmund am 15. August. Das dreistöckige Gebäude mit roter Klinkerfassade ist eines der Vorzeigeprojekte des Technologiezentrums Dortmund. 28 Unternehmen beschäftigen aktuell ungefähr 400 Mitarbeiter. Sie forschen in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und Bio-IT.

Eines dieser Unternehmen ist das 2008 gegründete Lead Discovery Center (LDC). „Das LDC agiert als Innovations- und Ideen-Lieferant für die Pharmaindustrie und Biotechnologieunternehmen“, sagt Pressesprecher Thomas Hegendörfer. Man greife Innovationen aus der Grundlagenforschung auf und treibe diese in Zusammenarbeit mit den Erfindern Richtung Anwendung voran, erklärt er. Das Biomedizin-Unternehmen sei damit eine in Deutschland bislang einzigartige Einrichtung, ergänzt der Pressesprecher. Am Standort Dortmund profitiere man von einem engen wissenschaftlichen Austausch, direkter Zusammenarbeit und sich ergänzenden Kompetenzen bzw. Ressourcen, teilt Hegendörfer mit.

Seit der Eröffnung des Kompetenzzentrums im Jahr 2002 entstanden in zwei Gebäuden rund 20.000 Quadratmeter Forschungsfläche. 62 Millionen Euro flossen bisher an Investitionen in das Biomedizin-Zentrum. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union bewilligten Fördergelder in Höhe von über 38 Millionen Euro.

Bevor sich der Vizekanzler wieder verabschiedete, sprach er den Wissenschaftlern und der lokalen Politik noch seinen Respekt aus: „Dortmund hat in den letzten Jahren eine gewaltige Entwicklung gemacht als Wissenschaftsstandort“, sagte Gabriel.

Direkt an der Autobahn 40 gelegen und nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt, befindet sich im Stadtteil Barop der Campus der Technischen Universität Dortmund (TU). Das 60 Meter hohe Hauptgebäude, mit seinem grünen „tu-Logo“, ist dabei eine weithin sichtbare Landmarke. Die im Jahr 1968 eröffnete Hochschule diente mit ihrer fachlichen Ausrichtung gewissermaßen als Keimzelle des neuen Dortmund. Mit über 33.000 Studierenden und ungefähr 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt sie heute zu den größten Universitäten des Landes. Gerade erst konnte sie ihren Titel als beste Hochschule in Nordrhein-Westfalen unter 50 Jahren verteidigen.

Deutschlandweit und auch international geschätzt werden insbesondere ihre technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Maschinenbau, Informatik oder Chemie. Dass die Dortmunder Bildungsstätte einen Schwerpunkt auf solche Fächer legt, zeigt sich nicht zuletzt an den Straßen auf dem Campus. Diese tragen die Namen berühmter Forscher wie Otto Hahn, Joseph von Fraunhofer oder Heinrich Hertz.

Nach Ansicht von Prof. Ursula Gather, Rektorin an der TU Dortmund, hat die Hochschule einen großen Anteil am Erfolg des Wissenschaftsstandorts Dortmund. „Die TU Dortmund ist mit Abstand die größte Ausbildungs- und Forschungseinrichtung – und sogar der größte Arbeitgeber der Stadt. Die Universität ist zudem ein sehr wichtiger Kooperationspartner für die übrigen Forschungseinrichtungen der Stadt“, sagt Gather.

In unmittelbarer Nähe befindet sich seit dem Jahr 1985 das Technologiezentrum Dortmund. Kaum ein anderer Ort steht dabei so für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Das Zentrum sei ein „Initiator des Strukturwandels der Region“, heißt es auf der offiziellen Webseite. Die drei- bis vierstöckigen Gebäude sind, eingebettet in eine Grünanlage, in einer klaren Blockstruktur angeordnet und mit rotem Klinker verkleidet.

Lag die bewirtschaftete Fläche zu Beginn bei gerade einmal 5000 Quadratmetern, umfasst das Zentrum mittlerweile zwölf Gebäude an vier verschiedenen Standorten in der Stadt. Auf mehr als 120.000 Quadratmetern Fläche entstanden zehn Kompetenzzentren in den Bereichen Biomedizin, Elektrotechnik, Logistik, Maschinenbau, Mikrosystemtechnik, Informationstechnologie und Umwelttechnik.

In den über 300 Unternehmen des Technologiezentrums arbeiten aktuell rund 10.200 Menschen. „Die Universität war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Technologieparks. Sie hat Unternehmen aus Zukunftsbranchen an den Standort gelockt, da sie gefragte Fachkräfte ausbildet und Forschungskooperationen ermöglicht“, erklärt die Rektorin.

Das Angebot des Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund ergänzen neben der TU Dortmund noch fünf weitere Hochschulen sowie diverse Forschungseinrichtungen. Darunter befinden sich unter anderem zwei Institute der angesehenen Fraunhofer-Gesellschaft. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf Materialfluss und Logistik sowie auf Software- und Systemtechnik.

Eine Studie der Universität Münster beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Effekten des Technologiezentrums auf die Region Dortmund und das gesamte Bundesgebiet. Die Untersuchung aus dem Jahr 2015 ergab, dass insgesamt gut 23.000 Arbeitsplätze im Bundesgebiet mit dem Erfolg der Technologieunternehmen verknüpft sind. Mehr als 10.000 Arbeitsplätze davon allein in Dortmunder Unternehmen. Durch die wirtschaftlichen Aktivitäten der Betriebe im Technologiezentrum fließen jährlich über 39 Millionen Euro Steuereinnahmen in die Region Dortmund.

Seit Eröffnung des Forschungskomplexes investierte die Stadt Dortmund 210 Millionen Euro in die Infrastruktur. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sieht die Ausgaben, angesichts der Ergebnisse der Studie, als gerechtfertigt an: „Die kommunalen, regionalen und gesamtwirtschaftlichen Effekte übersteigen die Investitionskosten deutlich und rechtfertigen die Zuschüsse für das (…) TechnologieZentrum bei weitem”.

Eines der ersten Technologieunternehmen am Standort war der Halbleiterhersteller Elmos. Der börsennotierte Konzern ist führend bei der Produktion kleiner, elektronischer Schaltkreise und ein wichtiger Zulieferer für die Automobilindustrie. Bei der Gründung im Jahr 1984 sei Elmos die Entscheidung für die Ruhrgebietsmetropole nicht schwer gefallen, sagt Pressesprecher Mathias Kukla. „Die Stadt Dortmund hat bereits früh erkannt, dass die Kohle- und Stahl-Ära vorbei ist und hat Unternehmen aus dem High-Tech-Bereich (…) gefördert und unterstützt“, ergänzt er. Am Standort Dortmund profitiere Elmos von der guten Verkehrsinfrastruktur, der Innovationskraft des Technologiezentrums und der Technischen Universität sowie von der großen Zahl gut ausgebildeter Fachkräfte in der Region, erklärt Kukla. Das Unternehmen aus der Mikrotechnologiebranche beschäftigt weltweit etwa 1100 Mitarbeiter, rund 700 davon arbeiten in Dortmund.

Das Gebiet rund um den Campus der TU Dortmund ist nicht der einzige Ort, an dem die ehemalige Hochburg der Kohle- und Stahlindustrie ihre Wandlungsfähigkeit beweist. Im Stadtteil Hörde entstand über die letzten 15 Jahre am früheren Stahl- und Eisenstandort Phoenix ein modernes Areal für Zukunftsbranchen und Naherholung. Das Projekt Phoenix, mit seinen beiden Teilflächen Phoenix-West und Phoenix-Ost, ist ein vielbeachtetes Leitprojekt der Stadt Dortmund und besitzt überregionale Strahlkraft. Mit der Reaktivierung der Industrieflächen, die zusammen annähernd 300 Fußballfelder groß sind, gilt der Zukunftsstandort Phoenix als Modellprojekt für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Stadtentwicklung.

Auf dem etwa 115 Hektar umfassenden Gebiet von Phoenix-West befindet sich seit dem Jahr 2005 der Technologiepark Phoenix. Rund 38 Hektar Fläche stehen für die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Mikro- und Nanotechnologie sowie Produktions- und Informationstechnologie bereit. Nach Angaben der zuständigen Entwicklungsgesellschaft NRW Urban sind aktuell 15,4 Hektar oder circa 40 Prozent der Fläche vermarktet.

Die neuen Bauten am Technologiestandort Phoenix sind dabei eingebunden in die verbliebenen historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der früheren Eisen- und Stahlindustrie. Dazu gehören unter anderem zwei fast 100 Meter hohe Hochöfen sowie ein etwa 76 Meter hoher Gasometer. Mit der „MST.factory“ und dem Zentrum für Produktionstechnologie liegen zwei der Kompetenzzentren des Technologiezentrums Dortmund auf dem Gebiet von Phoenix-West.

Die „MST.factory“ ist ein Kompetenzzentrum für die Mikro- und Nanotechnologie, in der sowohl Existenzgründer als auch etablierte Unternehmen die notwendige räumliche und technische Infrastruktur vorfinden. Zwischen den Jahren 2004 und 2007 entstanden in zwei Bauabschnitten 9.400 Quadratmeter Forschungsfläche. Die beiden drei- bzw. vierstöckigen Baukörper besitzen eine moderne Architektur. Neben einer Fassade aus Sichtbeton, gestalteten die Planer viele Elemente aus Aluminium und Glas. Zur Erinnerung an den Stahlstandort spannte man über der Eingangshalle eine Fläche aus Metallgittergewebe. Gut 50 Millionen Euro investierte die Stadt bisher in dieses Kompetenzzentrum. Im Netzwerk der Mikro- und Nanotechnologie arbeiten am Standort Dortmund über 40 Unternehmen, die mehr als 2.200 Mitarbeiter beschäftigen.

Im Herbst 2008 kam das Zentrum für Produktionstechnologie hinzu. Der Komplex mit schwarzer Klinkerfassade bietet auf drei Etagen circa 10.000 Quadratmeter Forschungsfläche. Darin finden sich Büros, Werkstätten, Labore und Versuchsräume für aktuell 23 Unternehmen, die knapp 250 Mitarbeiter beschäftigen. Mit dem 25 Millionen Euro teuren Bau kehrte die industrielle Produktion nach Phoenix-West zurück. Guido Baranowski, Geschäftsführer des Technologiezentrums Dortmund, sagte bei der Eröffnung: „Mit dem neuen Zentrum (…) schlägt Dortmund künftig eine Brücke zwischen der High-Tech-Forschung und – Entwicklung (…) sowie der industriellen Fertigung (…)“.

In direkter Nachbarschaft befindet sich auf dem ungefähr 100 Hektar großen Gelände von Phoenix-Ost der Phoenix-See. Für über 200 Millionen Euro entstand hier seit 2005 ein Naherholungsgebiet, dass zum Flanieren und Verweilen einlädt. Nahe der 24 Hektar umfassenden und drei bis vier Meter tiefen Seefläche, wachsen im westlichen Hafenquartier kontinuierlich neue Gebäude in die Höhe. Moderne Architektur mit viel Glas und Sandsteinfassaden. Das Nord- und Südufer des Sees kennzeichnet überwiegend Wohnbebauung. Im Norden liegt der Schwerpunkt dabei auf vier bis sechs Meter hohen Villen im Bauhaus- oder Toskanastil. Im Süden planen die Entwickler zudem sozialen Wohnungsbau.

Nicht nur das Phoenix-Areal beheimatete die Montanindustrie, auch die Westfalenhütte im Dortmunder Nordosten war ein Herzstück der Stahlproduktion. Die Garbe Industrial Real Estate GmbH errichtet auf einer Teilfläche der Industriebrache seit dem Jahr 2009 einen Logistikpark. Knapp 120.000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche entstanden bereits oder sind aktuell im Bau. Mit den bisher angesiedelten Unternehmen, wie Schenker oder Decathlon, arbeiten schon bald mehr als 1.000 Menschen an diesem Standort. Ende Oktober bekam Garbe den nächsten Auftrag. Der Versandhändler Amazon investiert in ein neues Logistikzentrum mit einer Größe von 45.000 Quadratmetern. Bis Ende 2017 schaffe das Unternehmen 1.000 neue Arbeitsplätze, langfristig könnten bis zu 2.000 Menschen beschäftigt werden, teilte Amazon mit. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Der Neubau von Amazon verstetigt Dortmunds Rolle als bedeutender Logistikstandort in Deutschland und Europa“.

Über 800 Unternehmen und circa 26.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass die Stadt Dortmund zu den führenden Logistikstandorten in Deutschland gehört. Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung spielt auch das im Jahr 2002 gegründete Kompetenzzentrum „e-port“ am Dortmunder Hafen. Auf rund 4.200 Quadratmeter Fläche finden hier Unternehmen aus den Bereichen Logistik und IT Büro- und Serviceflächen.

Das Technologiezentrum Dortmund, der Zukunftsstandort Phoenix sowie der Logistikpark Westfalenhütte: drei Leuchtturmprojekte einer Stadt, die sich nach dem Niedergang von Kohle, Stahl und Bier neu erfindet.

„Zwischen 1980 und 2000 sind rund 80.000 Arbeitsplätze in Dortmund weggefallen“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau kürzlich auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Es sei aber gelungen, den Standort für „neue Branchen und digitale Ideen attraktiv zu machen“, ergänzte Sierau.

Dass die Stadt Dortmund mit ihrem Wissenschafts- und Technologiecampus heute unter den Top Fünf in Europa rangiert, lässt sich auf das im Jahr 2000 beschlossene Entwicklungskonzept „dortmund-project“ zurückführen. Stadt, Wirtschaft und die Unternehmensberatung McKinsey legten den Fokus dabei auf die drei Zukunftsbranchen Software & IT, Mikro- und Nanotechnologie sowie Logistik. „Laut Ratsbeschluss wurden seit 2000 10 Jahre lang je 10 Millionen DM in das dortmund-project eingebracht“, sagt Dr. Claudia Keidies von der Wirtschaftsförderung Dortmund.

16 Jahre später kann konstatiert werden, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich seit dem Jahr 2000 um 44.000 auf ungefähr 269.000 Erwerbstätige gestiegen ist. Bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen liegt die Stadt mit circa 222.000 Beschäftigen mittlerweile sogar über den Werten, die zu Zeiten von Kohle, Stahl und Bier im Jahr 1983 erreicht wurden. Nicht zuletzt sank auch die Arbeitslosenquote von 18 auf unter zwölf Prozent. Durch das „dortmund-project“ entstanden insgesamt rund 58.000 neue Arbeitsplätze, teilt die Wirtschaftsförderin mit.

Mit der Initiative „start2grow“ sollen zudem Unternehmensgründer unterstützt werden. Auch hier kann die Stadt Erfolge vorweisen. „Im Rahmen von start2grow wurden bislang ca. 1100 Unternehmen gegründet, davon mehr als 400 in Dortmund. Es wurden fast 2000 Arbeitsplätze in Dortmund aufgebaut“, erklärt Keidies.

Schon über 40.000 Beschäftige in den Zukunftsbranchen zeugen von einem gelingenden Strukturwandel. Dieser hat mehrere Gründe. Zunächst liegt die Stadt zentral in Nordrhein-Westfalen und besitzt eine gute Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Wasser. Ein weiterer Faktor sind die vergleichsweise günstigen Büromieten. Darüber hinaus profitieren Konzerne aus den Zukunftsbranchen am Standort von der vorhandenen räumlichen und technischen Infrastruktur sowie der Nähe zu anderen Unternehmen, Institutionen und den Hochschulen. Schließlich trugen auch die Fördermittel ihren Teil zum Erfolg bei. In den vergangenen 16 Jahren floss eine dreistellige Millionensumme durch EU-, Bundes-, und Landesmittel in Projekte der Stadt.

 

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